Behandlung von Risikopatienten
Spezialisierte Behandlung für Risikopatienten in unserer Praxisklinik
In unseren Praxiskliniken in Backnang und Bietigheim-Bissingen sind wir auf die Behandlung von Patienten mit besonderen medizinischen Voraussetzungen spezialisiert, die bei operativen Eingriffen ein erhöhtes Risiko darstellen können. Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden stehen bei uns an erster Stelle.
Wir sind umfassend erfahren im Umgang mit komplexen Begleiterkrankungen und passen unsere Behandlungsstrategien individuell an Ihre Bedürfnisse an. Wir beraten Sie stets ausführlich und stimmen uns eng mit Ihnen sowie Ihrem überweisenden Zahnarzt, Hausarzt oder Facharzt ab, um die bestmögliche und sicherste Versorgung zu gewährleisten.
Welche Begleiterkrankungen berücksichtigen wir?
Zu den medizinischen Zuständen, bei denen eine besondere Vorsicht und angepasste Behandlung notwendig sind, zählen unter anderem:
- Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems: Dazu gehören beispielsweise Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder Patienten, die bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben.
- Osteoporose unter Bisphosphonat-Therapie: Die Einnahme bestimmter Medikamente gegen Osteoporose (Bisphosphonate) kann das Risiko von Kieferknochenproblemen nach zahnärztlichen Eingriffen erhöhen.
- Blutgerinnungsstörungen (z.B. unter Marcumar®-Therapie): Bei Patienten, die gerinnungshemmende Medikamente einnehmen, ist eine genaue Abstimmung des Vorgehens unerlässlich, um das Blutungsrisiko zu minimieren.
- Systemische Erkrankungen: Dazu gehören Krankheiten wie Leukämie oder Diabetes mellitus, die das Immunsystem und die Wundheilung beeinflussen können.
- Therapien bei Krebserkrankungen: Patienten unter Bestrahlungs- oder Chemotherapie erfordern aufgrund einer möglichen Schwächung des Immunsystems oder einer Beeinträchtigung der Mundschleimhaut besondere Sorgfalt.
- Schwangerschaften: Während der Schwangerschaft passen wir unsere Behandlungen an, um die Sicherheit von Mutter und Kind zu gewährleisten.
Unser Vorgehen für Ihre Sicherheit
- Umfassende Anamnese: Wir nehmen uns die Zeit, Ihre gesamte medizinische Vorgeschichte genau zu erfassen und zu verstehen.
- Interdisziplinäre Abstimmung: Wir arbeiten eng mit Ihrem Hausarzt oder den behandelnden Fachärzten zusammen. Bei Bedarf holen wir zusätzliche Informationen oder Empfehlungen ein, um ein maßgeschneidertes und sicheres Behandlungskonzept zu erstellen.
- Angepasste Behandlungsplanung: Basierend auf Ihren individuellen Voraussetzungen planen wir den Eingriff sorgfältig, wählen die schonendsten Techniken und passen gegebenenfalls Medikation oder Narkoseverfahren an.
- Engmaschige Überwachung: Während des gesamten Eingriffs und in der Nachsorge werden Sie engmaschig überwacht, um frühzeitig auf etwaige Reaktionen reagieren zu können.
Ihre Gesundheit ist unser höchstes Gut. Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung und Kompetenz bei der Behandlung von Risikopatienten.
Wir sind Ihre Spezialisten.
FAQ
Was bedeutet es, ein „Risikopatient" in der Kieferchirurgie zu sein?
Antwort: Ein „Risikopatient" ist jemand, der aufgrund bestehender medizinischer Begleiterkrankungen (wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Blutgerinnungsstörungen oder bestimmte Medikamenteneinnahmen) ein erhöhtes Risiko für Komplikationen bei zahnärztlichen oder kieferchirurgischen Eingriffen haben könnte.
Muss ich meinen Hausarzt vor dem Termin informieren?
Antwort: Ja, es ist äußerst wichtig, dass Sie uns bei der Terminvereinbarung und im Erstgespräch über alle Ihre Vorerkrankungen und eingenommenen Medikamente informieren. Gegebenenfalls bitten wir Sie, vorab Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Facharzt zu halten und relevante Befunde mitzubringen.
Können Sie mich trotzdem behandeln, wenn ich blutverdünnende Medikamente nehme?
Antwort: In den meisten Fällen ja. Wir stimmen uns eng mit Ihrem behandelnden Arzt ab, um das Vorgehen optimal zu planen. Oft ist es nicht notwendig, blutverdünnende Medikamente wie Marcumar® vollständig abzusetzen, sondern lediglich die Dosis anzupassen oder spezielle Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.
Welche besonderen Maßnahmen werden bei Diabetikern getroffen?
Antwort: Bei Diabetikern achten wir besonders auf eine optimale Blutzuckereinstellung vor dem Eingriff, um die Wundheilung zu fördern und Infektionen vorzubeugen. Die Behandlung wird in der Regel morgens angesetzt, um den nüchternen Zustand zu nutzen.
Besteht ein höheres Risiko bei Osteoporose-Patienten unter Bisphosphonaten?
Antwort: Die Einnahme von Bisphosphonaten kann in seltenen Fällen das Risiko einer Kieferknochennekrose nach Zahnentfernungen oder anderen Operationen erhöhen. Wir beraten Sie ausführlich zu diesem Risiko, prüfen Alternativen und planen den Eingriff besonders schonend und sicher.
Sind die Eingriffe für Risikopatienten schmerzhafter?
Antwort: Nein, die Schmerzkontrolle ist unabhängig von Ihrer Begleiterkrankung. Wir sorgen mit lokaler Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose für eine schmerzfreie Behandlung. Die besonderen Maßnahmen dienen Ihrer allgemeinen Sicherheit und dem reibungslosen Heilungsverlauf.
Wie stellen Sie meine Sicherheit während der Behandlung sicher?
Antwort: Durch eine gründliche Voruntersuchung, enge Abstimmung mit Ihren Ärzten, den Einsatz modernster Überwachungstechnik und die Expertise unseres erfahrenen Teams minimieren wir Risiken und gewährleisten höchste Sicherheit während Ihres gesamten Aufenthaltes bei uns.
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