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Nasenkorrektur

Funktionelle und Ästhetische Nasenkorrekturen

Das Ziel moderner Nasenchirurgie ist es, Ästhetik und Funktion in Einklang zu bringen. Denn was würde Ihnen als Patient eine schöne Nase nützen, wenn Sie damit nur noch eingeschränkt atmen könnten? Weiterhin wichtig ist, dass sich Ihre neue Nasenform harmonisch in das Gesamtbild Ihres Gesichts einfügt – man sollte Ihrer Nase idealerweise nicht ansehen, dass sie operiert wurde.

Ästhetische Nasenkorrektur

Die Nase ist der Mittelpunkt des Gesichts – der hervorstechendste Teil sollte sie aber nicht sein. Ob wir ein Gesicht als schön empfinden, liegt vorwiegend an Augen, Mund- und Kinnpartie, den Wangen und dem Hautzustand. Die Nase sollte sich dem Gesamtbild unterordnen und nicht die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Sie sollte vielmehr den Blick zu Augen und Mund hinlenken.

Ästhetische Nasenkorrekturen gehören zu den häufigsten Schönheitsoperationen überhaupt. Einigen ist ihre Nase zu schief, andere empfinden Sie als zu breit, zu lang oder schlicht zu groß. Auch eine Höcker- oder Hakennase ist oft der Grund für eine lange bestehende Leidensgeschichte. Ist die Nase verformt oder nicht symmetrisch, lenkt dies den Blick des Gegenübers oft ab – auch das hübscheste Gesicht kann von einer unschönen Nase deutlich beeinträchtigt werden.

Umfassende Beratung – schonende Nasen-OP

Gemeinsam erörtern wir Ihre Wünsche, Vorstellungen und die Behandlungsmöglichkeiten. Eine umfassende Beratung ist unerlässlich, damit Sie sich in Ruhe für oder gegen einen Eingriff entscheiden können. Auch die Erwartungen, die mit einer Ästhetischen Nasenoperation verbunden sind, können wir so in ein realistisches Maß einordnen.

Bei der Nasenkorrektur stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Es kann endonasal, also über den Zugang durch die Nasenlöcher operiert oder außen an der Nase kleine Schnitte gesetzt werden. Die Operationsmethode hängt von der Form Ihrer Nase und der erforderlichen Korrektur ab. Der Eingriff erfolgt grundsätzlich schonend, sodass Sie schnell wieder fit sind.

Funktionelle Nasenoperation

Eine Nasenoperation, die die Atmungsfunktion der Nase verbessert bzw. wiederherstellt, kann bei verschiedenen Diagnosen notwendig sein. Für die Behinderung kann auch die äußere Form der Nase eine wesentliche Rolle spielen. Hier sind insbesondere die Spannungsnase und die Sattelnase zu nennen, die den Naseneingang erheblich einengen und damit den Luftstrom negativ beeinflussen. Auch die Vergrößerung der Nasenmuscheln beeinträchtigt die Nasenatmung.

Gelegentlich behindert eine ungerade Nasenscheidewand die Atmung. Wenn sie stark gekrümmt ist, kann die Luft nicht mehr gleichmäßig in beide Nasenlöcher einströmen. In diesem Fall bekommen Betroffene oft nicht mehr ausreichend Luft durch die Nase und atmen vermehrt durch den Mund – dies kann zu Erkrankungen der unteren Atemwege und Schnarchen führen. Auch ein eingeschränktes Riechvermögen oder die Entwicklung einer chronischen Entzündung der Nasennebenhöhlen können Folgen sein.

Funktion und Ästhetik der Nase verbessern

Funktionelle Beeinträchtigungen gehen häufig mit ästhetischen Beeinträchtigungen einher. Bei Patienten beispielsweise, deren Nasenscheidewand gekrümmt ist, ist die Nase oftmals ebenfalls sichtbar schief. Während des Eingriffs kann beides korrigiert werden. Durch eine funktionelle Nasenkorrektur können also sowohl Funktion als auch Ästhetik der Nase verbessert werden.

FAQ

Was ist eine Rhinoplastik?

Antwort: Die Rhinoplastik oder Nasenkorrektur bezeichnet den chirurgischen Eingriff zur Korrektur der äußeren Form der Nase. Sie wird vor allem aus ästhetischen Gründen durchgeführt, z. B., weil das Nasengerüst einen Höcker aufweist. Nach Unfällen oder bei einer Schiefstellung des äußeren Nasengerüsts mit einer Behinderung der Nasenatmung kann eine äußere Nasenkorrektur ebenfalls notwendig sein, um die Funktion der Nase wiederherzustellen oder zu verbessern. Wichtig bei der ästhetischen Rhinoplastik ist, dass die Funktion der Nase in keinem Fall beeinträchtigt werden darf.

Ab welchem Alter können Nasen-OPs durchgeführt werden?

Antwort: Nasenkorrekturen werden in der Regel vorgenommen, wenn das Wachstum der Nase abgeschlossen ist. In Fällen, bei denen es sich um eine Kombination von funktioneller und ästhetischer Beeinträchtigung handelt (beispielsweise nach einem Unfall in der frühen Kindheit) ist auch eine frühere Operation zu erwägen. Dasselbe trifft natürlich auch auf psychische Erkrankungen zu, wenn eine Operation durch den Therapeuten unterstützt bzw. empfohlen wird. Wichtig: Vor dem Erreichen der Volljährigkeit sind auch Beratungsgespräche ausschließlich in Anwesenheit der Erziehungsberechtigen möglich.

Was sind die Risiken und möglichen Komplikationen dieses Eingriffs?

Antwort: Das größte Risiko einer Nasenoperation ist es, dass das gewünschte kosmetische und/oder funktionelle Ergebnis nicht den Erwartungen entspricht. Wichtig bei jeder Nasenkorrektur ist daher neben einer guten Planung eine sorgfältige Beratung und eine realistische Einstellung auf Seiten des Patienten. Bei manchen anatomischen Gegebenheiten ist absehbar, dass eine zweite Operation notwendig werden könnte, um eine dauerhafte Verbesserung des Aussehens oder der Nasenatmung zu erzielen. Nach einer Operation ist der Bereich um die Nase häufig geschwollen. Es kann auch zu Blutergüssen um die Augen kommen. Beides ist kein Grund zur Sorge. Sie verschwinden in der Regel bis nach einer Woche nach der Operation. Leichte Schwellungen bleiben allerdings etwa noch ein Jahr bestehen. Zu leichten Veränderungen der Nasenform kann es noch innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre nach dem Eingriff kommen. Wie bei jeder Operation können Entzündungen und Nachblutungen auftreten. Allerdings sind sie heute nur mehr sehr selten.

Wie lange dauert eine Nasen-OP?

Antwort: Dies hängt vom Umfang des Eingriffs ab. In meisten Fällen dauert sie etwa zwei Stunden. Den Eingriff führen wir in der Regel unter Vollnarkose durch. In sehr seltenen Einzelfällen reicht eine örtliche Betäubung aus.

Sind die Narben später sichtbar?

Antwort: Dies hängt davon ab, ob die Korrektur von innen oder von außen durchgeführt werden kann. Bei der endonasalen Methode wird über das Naseninnere operiert, zum Beispiel bei weniger stark ausgeprägten Höckern. Dadurch sind später keine Narben sichtbar. Wenn der Naseneingang asymmetrisch ist oder eine deutliche Reduktion aller Anteile des knorpeligen und knöchernen Nasengerüsts durchgeführt werden muss, ist eine offene Technik, also von außen, sinnvoller. Bei der Operation über den Nasensteg oder in den Falten der Nasenflügel sind noch einige Wochen sehr feine Narben zu erkennen, die aber mit der Zeit mehr und mehr verblassen.

Wann kann ich wieder unter Leute gehen?

Antwort: Nach etwa acht bis zehn Tagen sind die größeren Schwellungen und Blutergüsse verschwunden, nach spätestens 14 Tagen sind Sie wieder „gesellschaftsfähig“. Sie können dann auch wieder arbeiten, wenn Sie sich nicht stark körperlich anstrengen müssen.

Ist eine Nasenkorrektur schmerzhaft?

Antwort: Nein, die überwiegende Anzahl der Patienten hat keine oder nur leichte Beschwerden, zum Beispiel Kopfschmerzen, die durch die verordneten Medikamente nachlassen. In den meisten Fällen berichten die Patienten über infektartige Beschwerden wie leichten Schnupfen und etwas Druck über der Nase. Durch die Schwellung kann die Haut über der Nase allerdings wie bei einem Sonnenbrand etwas spannen. Greifen Sie auf keinen Fall zu acetylsalicylsäurehaltigen (ASS) Mitteln. Sie wirken gerinnungshemmend und können zu Nachblutungen führen.

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