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Haartransplantation

Haartransplantation: eine dauerhafte Lösung für natürlichen Haarwuchs

Haarausfall kann das Selbstwertgefühl stark beeinträchtigen, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Wenn der eigene Haarwuchs zurückgeht oder lichter wird, suchen viele nach einer seriösen und dauerhaften Lösung. Eine Eigenhaartransplantation ist eine bewährte Methode, um Ihnen wieder zu einem natürlichen und vollen Haarwuchs zu verhelfen. Diese erfahrungsgemäß sichere und schonende Technik ist ideal bei einem zurückweichenden Haaransatz, Geheimratsecken, lichtem Haar oder Glatzenbildung.

In unseren Praxiskliniken in Backnang und Bietigheim-Bissingen bieten wir Ihnen klassische und moderne Techniken der Haartransplantation an, um ein ästhetisch ansprechendes und dauerhaftes Ergebnis zu erzielen. Der Eingriff kann in Sedierung (Dämmerschlaf) vorgenommen werden, um Ihnen maximalen Komfort zu gewährleisten.

Unsere Techniken der Haartransplantation

Wir sind auf zwei Hauptmethoden spezialisiert, die jeweils ihre spezifischen Vorteile haben und je nach individueller Situation des Patienten angewendet werden:

FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation) – Streifenentnahme

Bei der FUT-Methode wird ein dünner Haarstreifen, meistens aus dem unempfindlichen Hinterkopfbereich (dem Spenderbereich), gewonnen. Dieser Bereich ist genetisch so programmiert, dass er nicht von Haarausfall betroffen ist. Die entnommenen Haarfollikel-Einheiten werden unter dem Mikroskop sorgfältig präpariert und anschließend mikrochirurgisch in den Empfängerbereich (z.B. zurückweichender Haaransatz, Geheimratsecken oder Glatzenbereiche) eingesetzt.

  • Vorteile der FUT-Methode:
    • Größere Anzahl an Transplantaten: In einer Sitzung können in der Regel mehr Haarfollikel entnommen und verpflanzt werden, ideal für größere kahle Flächen.
    • Nahezu unsichtbare Entnahmestelle: Die feine lineare Narbe am Hinterkopf wird durch das darüberliegende Haar verdeckt und ist bei normaler Haarlänge kaum sichtbar.
    • Kürzere Behandlungszeit: Der Eingriff selbst ist oft zeitlich effizienter, da die Entnahme des Streifens vergleichsweise schnell geht.

FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) – Einzelentnahme

Bei der FUE-Methode werden einzelne Haarfollikel (Haargruppen mit 1 bis 4 Haaren) mit einer speziellen Technik direkt aus der Spenderregion entnommen. Hierbei wird das Entnahmegebiet für den Eingriff kurzrasiert. Die einzelnen Follikel werden dann vorsichtig in die Empfängerbereiche eingesetzt.

  • Vorteile der FUE-Methode:
    • Skalpellfrei: Es entsteht keine lineare Narbe, da die Haare einzeln entnommen werden. Die Entnahme hinterlässt winzige, punktförmige Narben, die bei sehr kurzen Haaren weniger auffallen als eine lineare Narbe.
    • Weniger Schmerzen in der Spenderregion: Oft als weniger schmerzhaft empfunden als die FUT-Methode.
    • Geeignet für Kurzhaarfrisuren: Ermöglicht das Tragen sehr kurzer Haare im Spenderbereich.
  • Nachteile der FUE-Methode:
    • Weniger Transplantate pro Sitzung: In einer Sitzung können in der Regel weniger Transplantate als bei der FUT-Technik verpflanzt werden, was bei sehr großen Flächen mehrere Sitzungen erfordern kann.
    • Längere Behandlungsdauer: Die Entnahme der einzelnen Follikel ist zeitaufwendiger.

Haartransplantation auf einen Blick

Behandlung: Haartransplantation
Dauer: 300 bis 480 Minuten
Betäubung: Lokalanästhesie und Dämmerschlaf
Aufenthalt: ambulant
Nachsorge: klinische Kontrollen innerhalb der nächsten 2 Wochen
Gesellschaftsfähigkeit: nach 2 Wochen
Sport: nach 2 Wochen
Kosten: ab 4500 Euro

FAQ

Was sind allgemeine Risiken bei einer Haartransplantation?

Antwort: Nach dem Eingriff können vorübergehend Schwellungen und Blutergüsse an Kopfhaut und Gesicht auftreten. Das Risiko einer Wundinfektion ist sehr gering und wird durch unsere sterile Arbeitsweise minimiert. Es kann zu vorübergehenden Taubheitsgefühlen oder Missempfindungen im Spender- und Empfängerbereich kommen. Obwohl wir eine diskrete Narbenbildung anstreben, können in seltenen Fällen sichtbare oder wulstige Narben entstehen. Während der Heilungsphase sind Juckreiz oder Spannungsgefühle möglich. Ein Phänomen ist der Shock Loss", ein vorübergehender Ausfall vorhandener Haare im Empfänger- oder angrenzenden Spenderbereich, der sich jedoch meist vollständig regeneriert. Trotz größtmöglicher Präzision können in seltenen Fällen leichte Asymmetrien im Haaransatz auftreten oder ein unzureichendes Wachstum der transplantierten Follikel vorkommen.

Was sind die Vorteile einer Haartransplantation?

Antwort: Eine Haartransplantation bietet Ihnen dauerhaft natürlichen Haarwuchs, da die verpflanzten Haare aus einer genetisch nicht vom Haarausfall betroffenen Region stammen und lebenslang weiterwachsen. Der Eingriff führt zu einem ästhetisch ansprechenden und dichten Haaransatz, was oft eine deutliche Steigerung des Selbstwertgefühls mit sich bringt. Als sichere und schonende Technik mit geringen Risiken kann die Behandlung zudem ambulant durchgeführt werden.

Was sind die Nachteile einer Haartransplantation?

Antwort: Es ist wichtig zu wissen, dass die Genesungszeit bis zum sichtbaren Endergebnis mehrere Monate dauern kann. Bei größeren kahlen Flächen sind oft mehrere Sitzungen nötig. Bedenken Sie auch, dass die Kosten einer Haartransplantation in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen werden und die Anzahl der Spenderhaare begrenzt ist, was eine realistische Einschätzung erfordert.

Wer ist ein geeigneter Kandidat für eine Haartransplantation?

Antwort: Geeignet sind Personen mit erblich bedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie), die ausreichend gesunde Haarfollikel im Spenderbereich (meist Hinterkopf und Seiten) haben. Ein stabiler Haarausfall ist wichtig. Wir beraten Sie individuell, ob eine Transplantation für Sie infrage kommt.

Ist der Eingriff schmerzhaft?

Antwort: Der gesamte Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung des Spender- und Empfängerbereichs und ist währenddessen schmerzfrei. Auf Wunsch ist auch eine Sedierung (Dämmerschlaf) möglich. Nach dem Eingriff können leichte Schmerzen oder ein Druckgefühl auftreten, die gut mit Schmerzmitteln kontrollierbar sind.

Wie lange dauert die Genesung nach einer Haartransplantation?

Antwort: Die kleinen Krusten an den transplantierten Stellen fallen in der Regel nach 7 bis 10 Tagen ab. Die transplantierten Haare fallen zunächst aus (sogenannter „Shock Loss"), beginnen aber nach ca. 3 bis 4 Monaten wieder zu wachsen. Das endgültige Ergebnis ist erst nach 12 bis 18 Monaten sichtbar, wenn alle Haare vollständig gewachsen sind.

Werden die Haare natürlich aussehen?

Antwort: Ja, bei fachgerechter Durchführung durch einen erfahrenen Chirurgen wird auf die natürliche Wuchsrichtung und Dichte der Haare geachtet, sodass das Ergebnis sehr natürlich aussieht und kaum von gewachsenem Haar zu unterscheiden ist.

Wie lange hält das Ergebnis einer Haartransplantation an?

Antwort: Da die transplantierten Haarfollikel aus dem genetisch nicht vom Haarausfall betroffenen Bereich stammen, sind die Ergebnisse einer Haartransplantation dauerhaft. Die verpflanzten Haare wachsen lebenslang weiter.

Gibt es eine Altersgrenze für eine Haartransplantation?

Antwort: Es gibt keine strikte Altersgrenze nach oben. Wichtiger ist der Gesundheitszustand des Patienten und die Verfügbarkeit von ausreichend Spenderhaar. Bei sehr jungen Patienten wird oft empfohlen, den Verlauf des Haarausfalls abzuwarten, bis er sich stabilisiert hat.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Haartransplantation?

Antwort: Eine Haartransplantation ist in der Regel ein rein ästhetischer Eingriff und wird daher nicht von den gesetzlichen oder privaten Krankenkassen übernommen. Die Kosten sind von Ihnen selbst zu tragen. Wir informieren Sie transparent über die anfallenden Gebühren.

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