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Facelift

Facelift: Ihr Weg zu einem verjüngten und natürlichen Aussehen

Ein Facelift kann eine tiefgreifende und transformative Wirkung auf Ihr Aussehen und Ihr Selbstbewusstsein haben. Viele Patienten entscheiden sich für diesen anspruchsvollen Eingriff, um deutliche Zeichen der Hautalterung im Gesichts- und Halsbereich zu behandeln. Dazu gehören schlaffe Haut, tiefe Falten, der Verlust klarer Konturen und ein allgemeines Gefühl der Müdigkeit. Unser Ziel ist es, Ihnen zu einem frischeren, jugendlicheren und gleichzeitig natürlichen Erscheinungsbild zu verhelfen.

Als Spezialisten für Gesichtschirurgie in unseren Praxiskliniken in Backnang und Bietigheim-Bissingen verstehen wir die komplexen anatomischen Veränderungen im Alterungsprozess. Wir sind darauf spezialisiert, nicht nur die Haut zu straffen, sondern auch die tieferliegenden Strukturen anzuheben und neu zu positionieren, um ein natürliches und langanhaltendes Ergebnis zu erzielen, das nicht „maskenhaft“ wirkt.

Um den für Sie passenden Ansatz zu finden, stellen wir Ihnen hier die gängigsten und bewährtesten Facelift-Techniken vor, inklusive ihrer spezifischen Vor- und Nachteile.

Verschiedene Facelift-Optionen im Detail

Jede Facelift-Methode hat ihre eigene Herangehensweise und ist für unterschiedliche Ausgangssituationen und gewünschte Ergebnisse geeignet.

Mini-Facelift (Mini-Lift)

Das Mini-Facelift ist eine weniger invasive Option, die sich ideal für Patienten eignet, die frühzeitig erste Anzeichen der Hautalterung bekämpfen möchten oder nur eine moderate Straffung benötigen. Es konzentriert sich primär auf die unteren zwei Drittel des Gesichts.

  • Verfahren: Bei diesem Eingriff werden nur kleine Schnitte, oft vor dem Ohr oder in den Schläfenbereich, gesetzt. Über diese Zugänge wird die Haut um die Wangen und das Kinn gestrafft, um Hängebäckchen zu reduzieren und die Kieferlinie zu definieren. Die darunterliegende Muskelschicht (SMAS) kann ebenfalls leicht angehoben werden, jedoch nicht so umfassend wie bei anderen Techniken.
  • Vorteile:
    • Kürzere Erholungszeit: Patienten sind oft schneller wieder gesellschaftsfähig.
    • Weniger sichtbare Narben: Die kleineren Schnitte führen zu diskreteren Narben, die leichter zu verstecken sind.
    • Geringeres Risiko: Da es sich um einen weniger umfangreichen Eingriff handelt, sind die Risiken in der Regel geringer.
    • Natürliches Ergebnis: Es sorgt für ein subtiles und frisches Aussehen, ohne „operiert“ zu wirken.
  • Nachteile:
    • Begrenzte Wirkung: Es behandelt keine ausgeprägten Falten oder starke Erschlaffungen im Halsbereich oder an der Stirn.
    • Kürzere Haltbarkeit: Die Ergebnisse sind tendenziell weniger langanhaltend als bei umfangreicheren Facelifts, da die tieferen Strukturen nur minimal beeinflusst werden.
  • Ideal für: Patienten mit beginnender Erschlaffung, die eine leichte Auffrischung wünschen.

SMAS-Facelift (Superficial Muscular Aponeurotic System)

Das SMAS-Facelift ist eine der am häufigsten durchgeführten und bewährtesten Facelift-Techniken. Es konzentriert sich nicht nur auf die Haut, sondern auch auf das Superficial Muscular Aponeurotic System (SMAS), eine wichtige Schicht aus Muskeln und Bindegewebe, die direkt unter der Gesichtshaut liegt und für die Gesichtskonturen entscheidend ist.

  • Verfahren: Nach den Schnitten, die meist an den Schläfen beginnen, vor dem Ohr entlang und hinter dem Ohr im Haaransatz enden, wird die Haut vorsichtig angehoben. Anschließend wird die SMAS-Schicht präzise angehoben, gestrafft und neu positioniert. Dies ermöglicht eine Anhebung der Wangen, eine Definition der Kieferlinie und eine Straffung des Halses. Die überschüssige Haut wird dann entfernt und die verbleibende Haut spannungsfrei vernäht.
  • Vorteile:
    • Langanhaltende und natürliche Ergebnisse: Durch die Behandlung der tieferen Schichten wird ein haltbares und authentisch wirkendes Ergebnis erzielt.
    • Effektive Straffung: Sehr effektiv bei der Korrektur von hängenden Wangen („Jowls"), ausgeprägten Nasolabialfalten und einem erschlafften Hals.
    • Umfassende Verbesserung: Verbessert das gesamte Erscheinungsbild des unteren und mittleren Gesichts.
  • Nachteile:
    • Längere Genesungszeit: Im Vergleich zum Mini-Facelift ist die Erholungsphase ausgeprägter mit mehr Schwellungen und Blutergüssen.
    • Umfangreichere Narben: Obwohl die Narben gut versteckt sind, sind sie länger als beim Mini-Facelift.
    • Höherer operativer Aufwand: Ein komplexerer Eingriff, der die Expertise eines erfahrenen Chirurgen erfordert.
  • Ideal für: Patienten mit moderaten bis ausgeprägten Zeichen der Hautalterung im mittleren und unteren Gesichtsbereich.

Deep Plane Facelift (Tiefe-Ebene-Facelift)

Das Deep Plane Facelift gilt als eine der fortschrittlichsten und anspruchsvollsten Techniken. Es unterscheidet sich von anderen Methoden dadurch, dass es unterhalb der SMAS-Schicht operiert und somit eine tiefere Mobilisierung des Gewebes ermöglicht.

  • Verfahren: Bei dieser Technik wird der gesamte Komplex aus Haut, Fett und SMAS als eine Einheit angehoben. Dies geschieht in einer tieferen Ebene, die direkter Zugang zu den alternden Strukturen wie den Fettpolstern und Muskeln bietet. Indem diese gesamte Einheit repositioniert und gestrafft wird, können sehr natürliche und fließende Übergänge im Gesicht erzielt werden, ohne den typischen „Straffungs-Look".
  • Vorteile:
    • Äußerst natürliche Ergebnisse: Da die Gewebe nicht getrennt werden, bleibt die natürliche Beziehung der Gesichtsstrukturen erhalten, was ein sehr weiches und jugendliches Aussehen schafft.
    • Sehr langanhaltende Resultate: Die tiefe Gewebemobilisierung führt zu besonders stabilen und dauerhaften Ergebnissen.
    • Effektiver bei ausgeprägter Erschlaffung: Besonders wirksam bei tiefen Nasolabialfalten, Marionettenfalten und starken Hängebäckchen.
    • Weniger Spannung auf der Haut: Da die tieferen Schichten den Großteil der Straffung übernehmen, liegt weniger Zug auf der Haut selbst, was das Risiko eines unnatürlichen Aussehens minimiert.
  • Nachteile:
    • Längste und intensivste Genesungszeit: Patienten müssen mit ausgeprägteren Schwellungen und einer längeren Erholungsphase rechnen.
    • Komplexester Eingriff: Erfordert höchste chirurgische Präzision und umfangreiche Erfahrung des Operateurs.
    • Potenziell höhere Kosten: Aufgrund der Komplexität und des Aufwands.
  • Ideal für: Patienten mit fortgeschrittenen Alterserscheinungen, die das bestmögliche, natürlichste und langanhaltendste Ergebnis wünschen.

Halslift (Platysma-Plikation)

Das Halslift wird sehr oft in Kombination mit einem Facelift durchgeführt, kann aber in ausgewählten Fällen auch als eigenständiger Eingriff erfolgen. Es konzentriert sich auf die Verjüngung des Halsbereichs.

  • Verfahren: Bei einem Halslift werden überschüssige Haut und Fettdepots am Hals entfernt. Die unter dem Hals liegende Muskelschicht, das Platysma, wird in der Mitte des Halses gestrafft und vernäht (Platysma-Plikation), um die sogenannten „Truthahnhals"-Konturen zu glätten und einen schärferen Kinn-Hals-Winkel zu erzielen. Schnitte können unter dem Kinn und/oder hinter den Ohren platziert werden.

Ihr persönliches Beratungsgespräch

Die Wahl des richtigen Facelifts hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen, Ihrer Ausgangssituation und Ihren persönlichen Zielen ab. Unser erfahrenes Team steht Ihnen während des gesamten Prozesses zur Seite. In einem detaillierten und vertrauensvollen Beratungsgespräch analysieren wir Ihre Gesichtsstrukturen, besprechen Ihre Wünsche und definieren gemeinsam den besten Behandlungsplan, um Ihr natürliches und jugendliches Aussehen zu erreichen.

Wir sind Ihre Spezialisten.

Facelift im auf einen Blick

Behandlung: Facelift
Dauer: 180 bis 360 Minuten
Betäubung: Sedierung oder Vollnarkose
Aufenthalt: ambulant oder stationär
Nachsorge: Nahtentfernung nach 1 Woche
Gesellschaftsfähigkeit: nach 3 Wochen
Sport: nach 3 Wochen
Kosten: ab 7000 Euro

FAQ

Was sind die allgemeinen Risiken eines Face- und Halslifts?

Antwort: Nach dem Eingriff sind Schwellungen und Blutergüsse normal und klingen meist innerhalb weniger Wochen ab; selten erfordern größere Blutergüsse eine Nachoperation. Nachblutungen, obwohl selten, können eine erneute Operation zur Stillung der Blutungsquelle nötig machen. Infektionen sind selten und gut mit Antibiotika behandelbar. Wundheilungsstörungen können insbesondere bei Rauchern oder Patienten mit Grunderkrankungen wie Diabetes auftreten. Trotz sorgfältiger Planung und Nahttechniken können Narben individuell variieren und selten wulstig (hypertrophe) oder überschießend (keloide) werden.

Nervenschäden sind extrem selten, können aber vorübergehende Taubheitsgefühle oder Muskelschwäche/Lähmung verursachen, die sich meist zurückbilden. Leichte Asymmetrien sind möglich, selten ist eine Korrektur nötig. Gelegentlich kann es zu vorübergehendem oder selten dauerhaftem Haarausfall an der Schnittlinie kommen. Hautnekrosen (Absterben von Hautgewebe) sind eine sehr seltene Komplikation, insbesondere bei Rauchern. Allgemeine Anästhesie-Risiken werden von erfahrenen Anästhesisten überwacht.

Was sind die Vorteile eines Face- und Halslifts?

Antwort: Ein Facelift bietet eine umfassende Verjüngung von Mittel-, Untergesicht und Hals, indem es tiefe Falten (Nasolabial-, Marionetten-, Stirnfalten) glättet. Es verbessert die Kieferlinie durch Reduktion von „Hamsterbäckchen" und strafft den Hals, indem es überschüssige Haut und ein Doppelkinn beseitigt sowie die Halsmuskulatur strafft. Die natürlichen Ergebnisse bewahren Ihre Mimik und sind langanhaltend, oft 10 bis 15 Jahre oder länger. Dies führt zu einem gesteigerten Selbstwertgefühl.

Was sind die Nachteile eines Face- und Halslifts?

Antwort: Ein Facelift ist ein invasiver Eingriff unter Vollnarkose, der eine längere Genesungszeit mit Schwellungen und Blutergüssen sowie eine mehrwöchige Ausfallzeit erfordert. Sichtbare Narben sind unvermeidlich, aber strategisch platziert und verblassen mit der Zeit. Die Kosten werden in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen. Die Ergebnisse sind nicht reversibel, daher sind realistische Erwartungen an die Verjüngung wichtig.

Werden die Ergebnisse natürlich aussehen?

Antwort: Unser oberstes Ziel ist es, ein frisches und verjüngtes, aber stets natürliches Ergebnis zu erzielen, das Ihre individuelle Mimik und Persönlichkeit bewahrt. Wir legen Wert darauf, nicht „operiert" auszusehen.

Wie lange dauert die Genesung nach einem Facelift/Stirnlift?

Antwort: Die initiale Genesungsphase mit sichtbaren Schwellungen und Blutergüssen dauert meist 1 bis 3 Wochen, bis Sie wieder gesellschaftsfähig sind. Das endgültige Ergebnis und die vollständige Abschwellung können mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Sind die Narben sichtbar?

Antwort: Die Schnitte werden so platziert, dass die Narben in natürlichen Falten oder im Haaransatz nahezu unsichtbar sind (z.B. vor und hinter dem Ohr beim Facelift oder im Haaransatz beim Stirnlift).

Wie schmerzhaft ist ein ästhetischer Eingriff?

Antwort: Während des Eingriffs sind Sie schmerzfrei. Nach der Operation können leichte Schmerzen, Spannungsgefühle oder ein Taubheitsgefühl auftreten, die aber gut mit verschriebenen Medikamenten zu kontrollieren sind.

Wie lange hält das Ergebnis eines Facelifts/Stirnlifts?

Antwort: Ein ästhetischer Eingriff verlangsamt den natürlichen Alterungsprozess nicht, kann aber das Erscheinungsbild um viele Jahre verjüngen. Die Wirkung hält in der Regel 10 bis 15 Jahre an, kann aber individuell variieren.

Was kostet ein Facelift/Stirnlift?

Antwort: Die Kosten sind von der gewählten Technik, dem Umfang des Eingriffs und eventuellen Kombinationsbehandlungen abhängig. Eine genaue Kostenkalkulation erhalten Sie nach einer individuellen Analyse und Beratung in unserer Praxisklinik.

Ab welchem Alter ist ein Facelift sinnvoll?

Antwort: Es gibt kein „richtiges" Alter. Ein Facelift ist sinnvoll, wenn die Zeichen der Hautalterung im mittleren und unteren Gesichtsbereich oder am Hals so ausgeprägt sind, dass sie den Patienten stören und nicht-operative Methoden nicht mehr ausreichen. Dies ist oft ab Mitte 40 oder 50 der Fall.

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